# Um die Welt – Reisen & Abenteuer > Schweizer Reiseblog mit Berichten, Tipps, Veranstaltungen und Fotogalerien. > Persönliche Erfahrungen, Reiserouten und Inspirationen für Weltenbummler. --- ## Pages - [Um die Welt, Teil 1](https://um-die-welt.ch/um-die-welt-teil-1/): In diesem 1. Teil einer Reise um die Welt geht es um den Abschnitt von Zürich nach Hanoi, Vietnam. Ein... --- ## Posts - [Die goldene Marschparade 2025: Ein Fest der Militärmusik](https://um-die-welt.ch/die-goldene-marschparade-2025-ein-fest-der-militarmusik/): Die “Goldene Marschparade” ist ein herausragendes Ereignis, das die Herzen von Musikliebhabern und Militärmusik-Enthusiasten gleichermassen höher schlagen lässt. Im Jahr... - [Pilgerreisen für Menschen über 50](https://um-die-welt.ch/pilgerreisen-fur-menschen-uber-50/): Viele kennen das Buch Ich bin dann mal weg von Hape Kerkeling. Er ist einer der prominentesten Pilger, der den... - [Viva Verdi! – eine Zeitreise in die Musik](https://um-die-welt.ch/viva-verdi-eine-zeitreise-in-die-musik/): Menschen lieben es, zu verreisen, um andere Länder, deren Menschen und Kulturen kennenzulernen. Viele von ihnen kennen andere Länder sogar... - [Tashkent - Almaty - Dunhuang](https://um-die-welt.ch/tashkent-almaty-dunhuang/): Mehrere lebhafte Märkte sind über diverse Stadtteile Tashkents verstreut und bieten die gesamte Palette an landwirtschaftlichen Produkten. Übrigens, Einheimische verweisen... - [Lanzhou - Kunming - Hanoi](https://um-die-welt.ch/lanzhou-kunming-hanoi/): Dunhuang ist auch ans Bahnnetz angeschlossen, aber brauchbare Verbindungen findet man nur, wenn man weiter Richtung Osten möchte, also beispielsweise... - [Von Batumi nach Tiflis, der Hauptstadt Georgiens](https://um-die-welt.ch/von-batumi-nach-tiflis-der-hauptstadt-georgiens/): Man sollte sich auf alle Fälle ein paar Tage Batumi gönnen. Es gibt viel zu sehen und viel zu unternehmen.... - [Tiflis - die Perle der gesamten Region](https://um-die-welt.ch/tiflis-die-perle-der-gesamten-region/): In Mitteleuropa fast unbekannt, obwohl die Stadt so wahnsinnig viel zu bieten hat! Kein Witz! Die wohl beeindruckendste und auch... - [Von Tiflis über Baku nach Khiva](https://um-die-welt.ch/von-tiflis-uber-baku-nach-khiva/): Eine Stunde später erreicht der Zug die georgische Grenzstation Gardabani, auf der aserbaidschanischen Seite – Beiuk-Kiasik – dauert es auch... - [Von Zürich an den Bosporus](https://um-die-welt.ch/von-zurich-an-den-bosporus/): Vom Hauptbahnhof Zürich ist man mit der Bahn gut und gerne 44 Stunden unterwegs, wenn man Istanbul als das vorläufige... - [Von Istanbul nach Batumi, Georgien](https://um-die-welt.ch/von-istanbul-nach-batumi-georgien/): Nachdem die türkische Eisenbahn es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Schienennetz und das Wagenmaterial zu modernisieren, erfolgt gegenwärtig die... - [Durch Usbekistan - von Khiva nach Tashkent](https://um-die-welt.ch/durch-usbekistan-von-khiva-nach-tashkent/): Innerhalb der Stadtmauern von Khiva atmet man auf jedem Meter Geschichte ein, mit zahllosen islamischen Bauwerken: Minarette, Mausoleen, Medressen und... --- # # Detailed Content ## Pages - Published: 2016-07-10 - Modified: 2016-07-18 - URL: https://um-die-welt.ch/um-die-welt-teil-1/ In diesem 1. Teil einer Reise um die Welt geht es um den Abschnitt von Zürich nach Hanoi, Vietnam. Ein Flugticket wäre aber zu einfach, es soll etwas Herausforderung, Spannung und Abenteuer beinhalten. Es geht aber auch darum, Reiseerfahrung zu sammeln. Schließlich geht es nicht nur ums Verreisen, man will ja auch die Lehren, die man entlang des Weges zieht, in die Praxis umsetzen. Die Planungsphase zieht sich über viele Wochen hindurch, soll doch die Reise eine bunte Vielfalt an Erlebnissen bieten. Die Reiseroute soll, ja muss, außergewöhnlich sein, nur die vorgeschlagenen Routen aus dem Reiseführer sind nicht Anspruch genug. Zentralasien und ein Teil der Seidenstraße bieten sich an, liegen ja quasi auf dem Weg; da gibt es noch nicht so viele ausgetrampelte Pfade. Die folgenden Seiten beschreiben jeweils einen Abschnitt der Reise und greifen sozusagen ineinander über. Für dieses Projekt sind die Visa von vier Ländern erforderlich, sofern man einen Schweizer Pass innehat (Stand Juli 2016): Aserbaidschan, Usbekistan, die VR China und Vietnam. Jetzt kann man schon erahnen, von welche Reiseroute hier ungefähr die Rede ist, also: Den Anfang macht eine Fahrt von Zürich über Wien, Budapest und Sofia nach Istanbul. Von Istanbul geht die Reise weiter über Ankara zur türkisch/georgischen Grenze und anschließend nach Batumi in Georgien. Über die georgische Hauptstadt Tiflis führt der Weg nach Baku, Aserbaidschan. Per Flug geht's über das Kaspische Meer nach Aktau in den äußersten Westen Kasachstans und von dort - größtenteils per Bahn - durch Usbekistan bis nach Tashkent; von dort aus Wiedereinreise nach Kasachstan. Über den sehr lebhaften Grenzübergang Korgos erfolgt die Einreise in die VR China, die auch so manches Highlight bereithält, bis die Reise in Hanoi ein vorläufiges Ende findet. --- --- ## Posts - Published: 2025-04-25 - Modified: 2025-07-04 - URL: https://um-die-welt.ch/die-goldene-marschparade-2025-ein-fest-der-militarmusik/ - Categories: Tour Die "Goldene Marschparade" ist ein herausragendes Ereignis, das die Herzen von Musikliebhabern und Militärmusik-Enthusiasten gleichermassen höher schlagen lässt. Im Jahr 2025 wird dieses spektakuläre Konzert sowohl im KKL Luzern als auch im Casino Bern stattfinden. Die Veranstaltung verspricht ein abwechslungsreiches und mitreissendes Programm, das die Tradition der Militärmusik in neuem Licht erstrahlen lässt. Ein Blick auf die Veranstaltung Die "Goldene Marschparade" wird am 10. Mai 2025 im KKL Luzern und am 24. Mai 2025 im Casino Bern aufgeführt. Beide Konzerte beginnen um 19:30 Uhr, wobei der Einlass bereits um 18:30 Uhr erfolgt. Die Veranstaltung dauert etwa 135 Minuten, einschliesslich einer 25-minütigen Pause, in der die Besucher die Möglichkeit haben, sich zu erfrischen und die Atmosphäre zu geniessen. Veranstaltungsorte KKL Luzern: Bekannt für seine aussergewöhnliche Akustik und Architektur, bietet das KKL Luzern eine beeindruckende Kulisse für die "Goldene Marschparade". Casino Bern: Ein weiterer prestigeträchtiger Ort, der die Veranstaltung in einem eleganten Rahmen präsentiert. Die Künstler Die "Goldene Marschparade" wird von der Schweizerischen Militärmusik gestaltet, die aus zwei Hauptgruppen besteht: der Schweizerischen Zentralband der Armee und dem Schweizerischen Trommelkorps. Unter der Leitung von Roger Hasler und Philipp Claude Meyer werden die Musiker ein unvergessliches Erlebnis bieten. Leitung und Moderation Roger Hasler: Er ist der musikalische Leiter der Zentralband und bringt seine umfangreiche Erfahrung in die Aufführung ein. Philipp Claude Meyer: Er leitet das Trommelkorps und sorgt für die dynamischen Showblocks, die das Publikum begeistern werden. Kilian Rosenberg: Als Moderator wird er durch den Abend führen und interessante Einblicke in die Stücke und deren Hintergründe geben. Das Programm Das Programm der "Goldenen Marschparade" umfasst eine Vielzahl von Kompositionen, die sowohl klassische als auch moderne Elemente der Militärmusik vereinen. Die Auswahl reicht von bekannten Märschen bis hin zu fantasievollen Arrangements traditioneller Schweizer Lieder. Höhepunkte des Programms Richard Wagner: Grosser Marsch aus Tannhäuser John Philip Sousa: The Washington Post Julius Fučík: Einzug der Gladiatoren Jean Daetwyler: Libertas Diese Werke sind nicht nur musikalisch anspruchsvoll, sondern auch emotional ansprechend und werden das Publikum mit ihrer Vielfalt fesseln. Die musikalische Vielfalt Die "Goldene Marschparade" bietet eine beeindruckende Palette an musikalischen Stilen. Die Kombination aus traditionellen Märschen und modernen Arrangements sorgt für ein abwechslungsreiches Erlebnis. Tradition trifft Innovation Die Musiker werden altbekannte Schweizer Heimatlieder in neue Arrangements einfügen, die sowohl nostalgische als auch frische Klänge bieten. Diese Mischung aus Tradition und Innovation ist ein Markenzeichen der Veranstaltung und wird das Publikum in ihren Bann ziehen. Die Showblocks Ein besonderes Highlight der "Goldenen Marschparade" sind die spektakulären Showblocks des Trommelkorps. Diese Abschnitte sind nicht nur musikalisch, sondern auch visuell beeindruckend. Dynamische Darbietungen Die Tambouren werden mit animierenden Rhythmen und beeindruckenden visuellen Effekten aufwarten. Diese Showblocks sind ein wahrer Genuss für die Sinne und tragen zur festlichen Atmosphäre der Veranstaltung bei. Kulinarische Angebote Neben der musikalischen Darbietung wird auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Die Veranstaltungsorte bieten verschiedene kulinarische Optionen, die das Konzerterlebnis abrunden. Gastronomische Highlights Panorama Dinner: Ein exklusives 3-Gang-Menü, das vor dem Konzert serviert wird. Le Piaf Concert Dinner: Ein entspanntes Abendessen mit saisonalen Gerichten. Seebar... --- - Published: 2023-08-10 - Modified: 2023-05-30 - URL: https://um-die-welt.ch/pilgerreisen-fur-menschen-uber-50/ - Categories: Tour Viele kennen das Buch Ich bin dann mal weg von Hape Kerkeling. Er ist einer der prominentesten Pilger, der den Jakobsweg im Jahr 2001 gepilgert ist. In nahezu jedem Land können Menschen pilgern, sie können Pilger-Wanderungen oder Pilger-Reisen unternehmen. Gleich ob in der Schweiz hier gibt es besonders attraktive Reiseziele, Deutschland, Österreich oder direkt auf einem anderen Kontinent. Die schönsten Pilgerwege in Deutschland, Österreich, Schweiz In Deutschland sind der 180 Kilometer lange Bonifatiusweg von Mainz bis zur Fulda oder der 467 Kilometer lange ökumenischer Pilgerweg von Görlitz bis Vacha beliebte Pilgerwege. 127 Kilometer misst der Böhmerwaldrundweg in Österreich. Er führt durch interessante Ortschaften und beeindruckende Landschaften. Auf einer Zweitagestour können Wallfahrer über 50 auf dem Johannesweg pilgern. Auf einer Strecke von 84 Kilometer kommt man an idyllischen Landschaften und Bugruinen vorbei. In der Schweiz gehört die Via Francisca mit über 350 Kilometern zu den schönsten Pilgerwegen. Ihre Geschichte geht etwa 2'000 Jahre zurück. Der Juraweg mit seinen 130 Kilometern ist interessant für Wanderer, die einen abwechslungsreichen Urlaub in der Schweiz planen. Für Menschen, welche die 50 weit überschritten haben, bietet sich der Besinnungsweg im Kanton Wallis mit seinen 2,5 Kilometern Länge an. Auf allen Wegen kommt man an historischen Gotteshäusern, pittoresken Dörfern, imposanten Gipfeln oder malerischen Tälern vorbei. Pilgern für Menschen über 50 Auch jenseits der 50 ist das Pilgern durchaus eine Option. Allerdings ist es wichtig, dass man sich entsprechend vorbereitet und die einzelnen Etappen individuell plant. Empfehlenswert sind Übungen, die gezielt die Bein-, Rücken- und Halsmuskulatur stärken und in Form bringen. Am besten beginnt man bereits einige Monate vor dem eigentlichen Pilgerstart mit einem Training, bei dem man sich sukzessive an die Strecken und den jeweiligen Schwierigkeitsgrad gewöhnt. Besonders ältere Menschen oder solche, die unter bestimmten Krankheiten leiden, sollten vor dem Pilgern unbedingt eine ärztliche Untersuchung in Anspruch nehmen. Auf diese Weise kann man feststellen, ob man körperlich in der Lage ist, das Programm durchzuziehen, und welche Schwierigkeiten man eventuell zu vermeiden hat. Und wer mit über 50 nicht direkt pilgern möchte, kann auch schöne Wanderungen unternehmen. Tipps für Reisen 50 plus Das Pilgern ist ursprünglich eine religiös motivierte Wanderung zu einem Wallfahrtsziel. Heute sind die Gründe für eine solche Wanderung vielfältig. Entschleunigung im Alltag oder Sinnsuche – eine schöne Wanderung an der frischen Luft macht auf jeden Fall den Kopf frei. Das Alter ist dabei nebensächlich. Ziel einer Wanderung ist nicht, möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Jeder sollte hier nach seinem eigenen Tempo gehen und vor allem tief durchatmen. Es geht in erster Linie darum, die Landschaft und die Zeit an der frischen Luft zu geniessen . Der Hochsommer eignet sich nicht so sehr für Menschen im fortgeschrittenen Alter. Für längere Etappen sind Frühling und Herbst von den Temperaturen her angenehmer. Wichtig ist die richtige Ausrüstung, die optimale Kleidung, ausreichend Wasser zum Trinken und Verpflegung für unterwegs. Gute Schuhe sind das A und O, vor allem wasserfest sollten sie sein und eine rutschfeste Sohle und ein gutes Profil haben. Es ist wichtig, sich vor der Wanderung... --- - Published: 2023-05-30 - Modified: 2023-05-30 - URL: https://um-die-welt.ch/viva-verdi-eine-zeitreise-in-die-musik/ - Categories: Tour Menschen lieben es, zu verreisen, um andere Länder, deren Menschen und Kulturen kennenzulernen. Viele von ihnen kennen andere Länder sogar besser als das eigene Heimatland. Jeder neue Ort und jede neue Erfahrung bereichern das Leben und geben die Möglichkeit, den Alltag mit all seiner Hektik und seinem Stress hinter sich zu lassen. Zudem haben andere Länder viel Interessantes und Spannendes zu bieten, sodass es sich einfach lohnt, die Welt zu erkunden. Nicht nur Reisen in ferne Länder bringen Freude und Zufriedenheit, auch musikalische Entdeckungsreisen können mit Glücksgefühlen erfüllen. Eine solche Reise in die Vergangenheit bietet eine ganz besondere Musikreise in vergangene Jahrhunderte, wie beispielsweise die Giuseppe Verdi Operngala in Luzern. An einem Abend werden hier Werke wie Rigoletto, Otello, Nabucco, La Traviata und Aida aufgeführt, die das Publikum auf magische Weise in eine längst vergangene Zeit versetzen. Die von Verdis Musik ausstrahlende Faszination bleibt unvergleichlich und unvergänglich. Auch nach vielen Jahren ist die Charme der Opernfiguren Gilda, Leonora und Desdemona ungebrochen. Die direkte Wirkung seiner Musik berührt das Herz, und die raffinierten Kompositionen sowie die schönen Melodien nehmen den Zuhörer mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Es ist ein Erlebnis, das Gänsehaut und unvergessliche Erinnerungen hinterlässt. Die Musik von Verdi ist zeitlos, berührend und raffiniert. Sie nimmt Sie mit auf eine emotionale Reise und lässt Sie die Vergangenheit hautnah erleben. Verdi – ein musikalisches Genie In Italien ist Verdi längst eine Legende und wird sehr verehrt. Als er die Bühne betrat, beherrschten bereits berühmte Komponisten wie Bellini und Rossini das Feld. Doch kaum ein anderer Opernkomponist des 19. Jahrhunderts konnte sich so tief in das musikalische Gedächtnis einbrennen wie Giuseppe Verdi. Er ist der Inbegriff der italienischen Oper, wenn nicht gar der Oper als eines interkulturellen Phänomens. Beeindruckende Werke voller Emotionen lassen seine Arien im hellsten Licht erstrahlen. Seine Werke werden heute auf der ganzen Welt aufgeführt. Berühmte Opernsänger wie Plácido Domingo, José Carreras, Luciano Pavarotti und Monserrat Caballé sangen allesamt zu seinen Melodien. Weltweit gefeierte Dirigenten wie Herbert von Karajan schwangen dazu den Taktstock. Als Geste der Ehrung wurde Viva Verdi ins Leben gerufen. Die Musik und der Charakter von Verdi übten in einer kritischen Phase der italienischen Geschichte einen bedeutenden Einfluss auf die Kultur aus. Fast ein Jahrhundert lang erlebte Verdi hautnah mit, wie sich Italien von einem fremdbeherrschten Land zu einem vereinten Staat entwickelte. Verdi war ein überaus fleissiger Komponist und schuf zahlreiche bedeutende Opern, die er in verschiedenen Inszenierungen zur Aufführung brachte. Sein künstlerischer Durchbruch gelang Verdi im Jahr 1842 mit seiner Oper Nabucco. Der kreative Schaffensprozess des grossen Meisters erstreckte sich über eine lange Zeitspanne bis zu seinem Ableben im Jahr 1901. Fazit Die grosse Giuseppe Verdi Operngala im KKL Luzern ist eine der vielen musikalischen Reisen, die dem Zuhörer einen wahren Ohrenschmaus bieten. Denken Sie nur an den berühmten Triumphmarsch aus Aida, den legendären Chor aus Nabucco oder das breite Repertoire grossartiger Stimmen und lassen Sie sich für einen Abend in die magische Welt der vielen einzigartigen Kompositionen entführen! --- - Published: 2016-07-18 - Modified: 2016-07-18 - URL: https://um-die-welt.ch/tashkent-almaty-dunhuang/ - Categories: Tour Mehrere lebhafte Märkte sind über diverse Stadtteile Tashkents verstreut und bieten die gesamte Palette an landwirtschaftlichen Produkten. Übrigens, Einheimische verweisen darauf, dass in Tashkent im Alltag russisch gesprochen wird, auf dem Markt jedoch usbekisch. Nur mittwochs verkehrt ein direkter Zug von Tashkent nach Almaty in Kasachstan, an anderen Tagen muss man entweder in Arys umsteigen oder man nimmt den Straßengrenzübergang nach Kasachstan an der M39 - keine 10 km vom Stadtzentrum Tashkents entfernt - und anschließend von der kasachischen Seite in Zhibek Zholy eine Marshrutka nach Shimkent, von dort fahren täglich mehrere Züge nach Almaty, die Fahrzeit beträgt - je nach Zugtyp - 10-15 Stunden. Almaty ist durchaus reizvoll, aber die absoluten Highlights wird man hier eher nicht finden. Von Almaty führt die Reise diesmal per Bus vorerst zum kasach. /chin. Grenzort Korgos. Nach den Grenzformalitäten geht die Fahrt weiter nach Yining, rund 100 km hinter der Grenze. Eine Übernachtung ist sowieso nicht zu verachten und die Zeit wird genutzt, für den nächsten Tag ein Bahnticket nach Liuyuan zu lösen. Nach dem Frühstück am nächsten Tag Aufbruch zum Bahnhof und es sind knapp 1. 500 km bis zum Ziel. In den Abendstunden passiert der Zug Urumchi. Urumchi ist eine Metropole mit 4 Mill. Einwohnern und die Hauptstadt der Uigurisch Autonomen Region Xinjiang und weist ein überwiegend modernes Stadtbild auf. Die Stadt ist darüber hinaus ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Nach der Ankunft in Liuyuan fährt ein Anschlussbus nach Dunhuang, dem eigentlichen Etappenziel. Die Mogaohöhlen in Dunhuang sind ein Highlight ersten Ranges und wurden zurecht in die Liste Weltkulturerbe aufgenommen und bilden die bedeutendsten Zeugnisse buddhistischer Kunst in China, was auch an den Eintrittspreisen erkennbar ist. Neben den kulturellen Highlights erwarten den Besucher auch landschaftliche Schönheiten, Wanderungen in den Sanddünen sind da sehr beliebt. Etwas westlich der Stadt teilt sich die historische Seidenstraße in den nördlichen und südlichen Abschnitt, um die Wüste Taklamakan zu umgehen. --- - Published: 2016-07-17 - Modified: 2016-07-18 - URL: https://um-die-welt.ch/lanzhou-kunming-hanoi/ - Categories: Tour Dunhuang ist auch ans Bahnnetz angeschlossen, aber brauchbare Verbindungen findet man nur, wenn man weiter Richtung Osten möchte, also beispielsweise nach Lanzhou. Das trifft sich gut. Die schnellste Verbindung nach Lanzhou mit nur 2 Haltestellen dazwischen ist geradezu ideal. Die Ankunft zur Frühstückszeit in Lanzhou erlaubt nach 11 Stunden Bahnfahrt einen ausgedehnten Stadtrundgang. Da es von Lanzhou aus täglich nur einen Zug nach Kunming, dem nächsten Ziel gibt, heißt es bis in die Abendstunden ausharre n. dann kommen noch 40 Stunden Bahnfahrt hinzu, schließlich ist auch der Weg das Ziel. Auf dieser Fahrt wird man - zumindest bei Tageslicht - mit einer grandiosen Landschaft belohnt. Kunming bietet ein Potpourri an Märkten, Tempeln, Museen und Geschäften. Unter den zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten ist jene zum sog. 'Shilin Stone Forest' wahrscheinlich am beliebtesten, weil unglaubliche Felsformationen eine bizarre Karstkegellandschaft bilden. Nach einigen gemütlichen Tagen in Kunming geht die Reise weiter zum vorläufigen Endziel in Hanoi, der Hauptstadt Vietnams. Der erste Zug des Tages nach Hekou an der chin. /vietnam. Grenze ist die perfekte Wahl, denn die Landschaft entlang der Schienen ist einfach grandios und zählt definitiv zu den landschaftlich eindrucksvollsten Bahnfahrten überhaupt. Der Grenzort Hekou ist quirlig und lebendig wie die meisten Grenzorte in Asien. Der Grenzübertritt nach Vietnam am nächsten Tag bereitet keinerlei Probleme, sofern man das vietnamesische Visum im Pass hat, die finale Bahnfahrt von Lao Cai nach Hanoi wird rund 9 Stunden dauern, wen soll das noch erschüttern? Bei dieser Route wurden fast 13. 000 km überland zurückgelegt, rund 4. 450 km von Zürich nach Baku am Kaspischen Meer, von Aktau durch Usbekistan zur kasach. /chin. Grenze etwa 3. 400 km und auf chinesischer Seite nochmal 4. 850 km, die knapp 300 km von Lao Cai nach Hanoi tragen nur unwesentlich zur Gesamtsumme bei. Zusammenfassend muss ausgeführt werden, dass es nicht immer einfach ist, die entsprechenden Bahntickets zu sichern, Improvisationstalent, Sprachkenntnisse, aber auch Reiseerfahrung sind sehr von Vorteil. Egal, in welchem Alter man sich befindet, im Rahmen einer solchen Tour lernt man unweigerlich jeden Tag dazu, Lehren fürs Leben. --- - Published: 2016-07-16 - Modified: 2016-07-18 - URL: https://um-die-welt.ch/von-batumi-nach-tiflis-der-hauptstadt-georgiens/ - Categories: Tour Man sollte sich auf alle Fälle ein paar Tage Batumi gönnen. Es gibt viel zu sehen und viel zu unternehmen. Andere ausländische Besucher kommen vor allem aus der Türkei, der Ukraine und aus Russland. Auch die Gastronomie Georgiens ist beeindruckend, dem Geschmack eines Mitteleuropäers absolut zuträglich und das Hauptaugenmerk wird auf die Verarbeitung lokaler Produkte gelegt, was keineswegs bedeuten soll, dass keine Importprodukte vorhanden wären. In Georgien wird auch in Restaurants recht gerne das Ketchup hausgemacht, und internationale Markenprodukte haben es da schwer, im Geschmack mithalten zu können. Georgisches Mineralwasser ist hervorragend, das Bier ausgezeichnet und Wein gehört zu den Renommee-Produkten des Landes. Wer auf Diät ist, sollte entweder auf seine Diät verzichten oder auf Georgien, wenn man es leicht überspitzt formulieren will. Wer keine Lust hat, sein Bahnticket gleich bis Tiflis (oder Tbilisi) zu buchen, ist in der zweitgrößten Stadt des Landes, in Kutaisi, gut aufgehoben. Kutaisi hat wohl einen neuen Bahnhof, aber fast keinen Bahnverkehr und liegt außerdem einige Kilometer abseits der Bahnstrecke Batumi - Tiflis und von der kleinen Station Rioni sollte es kein allzu großes Problem sein, Kutaisi zu erreichen. Da jedoch auch hier nur wenige Züge halten, hat man über den Bahnhof Zestafoni meist eine bessere Verbindung nach Kutaisi, wenngleich die Entfernung etwa 30 km beträgt und meist per Marshrutka zurückgelegt wird, eine Art von Sammeltaxi im Linienverkehr. Die Stadt Kutaisi beherbergt gleich 2 UNESCO-Weltkulturerbe: Die Bagrati-Kathedrale hat mit rund 1. 000 Jahren ein beachtliches Alter erreicht, nicht minder beeindruckend ist die Klosteranlage Gelati, etwa 9 km außerhalb der Stadt. Auch Kutaisi weist ein über weite Strecken sehr gepflegtes Stadtbild auf und ist ebenso wie Batumi eine würzige Mischung aus Altvertrautem und Neuem. Nachdem in Kutaisi das Verkehrsaufkommen nicht allzu heftig ist, wird dies von gewissen Machotypen nicht selten dazu benutzt, im Stadtgebiet anständig aufs Gaspedal zu drücken. Vorsicht ist also angebracht. --- - Published: 2016-07-15 - Modified: 2016-07-18 - URL: https://um-die-welt.ch/tiflis-die-perle-der-gesamten-region/ - Categories: Tour In Mitteleuropa fast unbekannt, obwohl die Stadt so wahnsinnig viel zu bieten hat! Kein Witz! Die wohl beeindruckendste und auch größte (orthodoxe) Kirche des Landes ist die Sameba-Kathedrale, eingebettet in eine wunderschöne Anlage, die Kirche selbst ist über 100 m hoch und DAS Wahrzeichen der Stadt. Das nächste Highlight ist der Mtatsminda-Park, der über eine Standseilbahn erreichbar ist. Oben angekommen hat man einen traumhaften Ausblick über praktisch die gesamte Stadt, ein Panorama, dass einem der Atem stockt. Kommen wir gleich zum nächsten Höhepunkt dieser Stadt, mit der Seilbahn auf den Narikhala-Hügel hinauf: Schon die kurze Fahrt mit der Seilbahn bietet buchstäblich einen ,Überblick' über die nähere Umgebung. Nahe der Bergstation führen viele Stufen hinunter zur Altstadt von Tiflis und man benötigt wieder viel Speicherplatz auf der SD-Karte. Ein kunterbuntes Gemisch an abbruchreifen Häusern, gleich neben den bestens renovierten Gebäuden lassen einigermaßen erahnen, wie viel hier noch zu tun ist. Was in Georgien noch besonders auffällt, es ist das Land der Balkone. Kaum ein Gebäude ohne großen Balkon. Irgendwie sind die Georgier Lebenskünstler, ja eigentlich Überlebenskünstler. Wieder etwas dazugelernt. Die U-Bahnstation Rustaveli in Tiflis liegt 60 m unter der Straßenniveau, das erfordert die längste Rolltreppe des Landes - 120 m! Es wäre jetzt müßig, sämtliche Sehenswürdigkeiten aufzulisten, man wird von dem Flair der Stadt unweigerlich in den Bann gezogen. Sogar die Taxifahrer - nicht überall auf der Welt eine unbedingt beliebte Berufsgruppe - haben ein faires, ja beinahe fürsorgliches Verhalten an den Tag gelegt, dass man definitiv an der gewünschten Destination angekommen ist; man ist schließlich Gast im Land und da zeigen sie sich gerne von der besten Seite. Gastronomisch gab es auch in Tiflis ein reichhaltiges und vor allem schmackhaftes Angebot, das selbst bei moderaten Preisen keine Wünsche offen lässt. Mit dem Bahnticket nach Baku in der Tasche geht es schließlich zum Bahnhof und es heißt Abschied nehmen von Tbilisi. --- - Published: 2016-07-14 - Modified: 2016-07-18 - URL: https://um-die-welt.ch/von-tiflis-uber-baku-nach-khiva/ - Categories: Tour Eine Stunde später erreicht der Zug die georgische Grenzstation Gardabani, auf der aserbaidschanischen Seite - Beiuk-Kiasik - dauert es auch eine Stunde, bis alle Formalitäten abgewickelt sind, am nächsten Morgen ist Ankunft in Baku. Man muss höchstens zwei Mal hinsehen und man weiß: Baku und Aserbaidschan leben vom Ölreichtum, aber halt ungleichmäßig verteilt. Baku stellt eine faszinierende Mischung dar, einerseits Altstadt mit einem Ambiente, wie aus 1. 001 Nacht, auf der anderen Seite die coolste und schrägste Architektur, für Abwechslung ist also gesorgt. Wenn man in einem Straßencafé eine Tasse Tee oder Kaffee trinkt , kann man die Atmosphäre förmlich inhalieren. Aber Vorsicht, es gibt neben den preiswerten Gastronomiebetrieben auch welche, die im oberen Preissegment angesiedelt sind, man kann sich leicht die Finger verbrennen. Baku liegt bekanntermaßen am Kaspischen Meer, das schränkt die Wahl des Verkehrsmittels für die Weiterreise doch etwas ein, wenn man nach Kasachstan möchte. Ursprünglich bestand der Gedanke, per Schiff nach Turkmenbashi in Turkmenistan zu fahren, aber da sind zu viele Unsicherheitsfaktoren, also musste eine gangbare Lösung gefunden werden. Nach Aktau, ganz im Westen Kasachstans, am östlichen Ufer des Kaspischen Meeres, gibt es täglich eine Flugverbindung. Wie sich herausstellt, war das die richtige Entscheidung. Nach einer Stunde Flugzeit ist der Sprung über das Kaspische Meer Geschichte und siehe da, Aktau mit seinen rund 200. 000 Einwohner ist zwar keine Weltstadt, aber immerhin weit moderner, als man vermuten würde. Man entdeckt Neuland, wo man ansonsten kaum je anstreifen würde. Der Fokus ist jetzt aber auf Usbekistan gerichtet, aber da sind noch etliche Bahnkilometer zu absolvieren. Der Bahnhof von Aktau nennt sich Mangyshlak und bietet - unter anderem - mit zwei Nachtzügen bei rund 9 Stunden Fahrzeit zum kasachischen Grenzort Beineu eine durchaus brauchbare Verbindung. Von Beineu gibt es täglich zumindest eine Verbindung nach verschiedenen Orten in Usbekistan, was jedoch je nach Wochentag variiert, weil nicht alle Züge täglich verkehren und die gleichen Bahnhöfe anfahren, aber es gibt ja noch die Option ,Marshrutka' als Alternative und die mittelalterliche Stadt Khiva ist jedenfalls unverzichtbarer Bestandteil auf der Reiseroute. --- - Published: 2016-07-13 - Modified: 2016-07-18 - URL: https://um-die-welt.ch/von-zurich-an-den-bosporus/ - Categories: Tour Vom Hauptbahnhof Zürich ist man mit der Bahn gut und gerne 44 Stunden unterwegs, wenn man Istanbul als das vorläufige und erste Etappenziel ausgewählt hat. Je nach persönlichen Präferenzen kann man wahlweise in Salzburg, Wien, Budapest, Belgrad und/oder in Sofia einen Aufenthalt einplanen, man ist aber nicht nur auf diese Orte eingeschränkt. Salzburg, Wien oder Budapest müssen an dieser Stelle nicht unbedingt extra erwähnt werden, stehen doch alle drei Städte im touristischen Radar ganz oben. Alternativ bietet sich auch die Route über Rumänien an, welche die Möglichkeit offeriert, einen Stop in Brasov einzulegen, ein städtebauliches Juwel inmitten der Karpaten, das jedenfalls einen der Höhepunkte der Reise darstellt, sofern man dort einen Aufenthalt einplant. Wenn man schon in der Region ist, in Bulgarien hat der Ort Veliko Tarnovo wegen seiner Lage und seinem Charme ebenso eine Berechtigung, besucht zu werden. Wenige Kilometer außerhalb von Veliko Tarnovo liegt das Dorf Arbanassi, das ebenfalls durch zahlreiche sehenswerte historische Bauwerke punktet. Wenn man letztlich in Istanbul angekommen ist, die Stadt hat so viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, dass die Zeit mitunter zu kurz wird, alles zu sehen, was man sich vorgenommen hat: Sultan-Ahmet-Moschee, Topkapi- und Dolmabahce-Palast, eine Schifffahrt dem Bosporus entlang bis zur Endstelle in Rumeli Kavagi, bzw. A. Kavagi auf der anatolischen Seite der Meerenge oder ein Tagesausflug zu den Prinzeninseln im Marmara-Meer. Diese Inselgruppe ist ein Besuchermagnet, viele Mitglieder der besser betuchten Gesellschaft haben auf den Inseln ihre Villen errichtet und Pferdekutschen anstelle von Autos tragen zum Charme wesentlich bei. Kein Wunder, dass die Prinzeninseln (auf türkisch: Adalar) so beliebt sind und darüberhinaus verwöhnt so manch gutes Restaurant seine Gäste mit allerlei Leckerbissen der türkischen Küche. Die Liste an Highlights ließe sich endlos fortsetzen. Istanbul ist einfach unvergleichlich, seine Geschichte reicht weit über 2. 500 Jahre zurück und Istanbul ist im eigenen Land ein Anziehungspunkt ohne nennenswerte Konkurrenz. Vor 30 Jahren lag die Bevölkerung noch bei 6 Mill. , heute liegt sie bei rund 15 Mill. Einwohnern. --- - Published: 2016-07-12 - Modified: 2016-07-18 - URL: https://um-die-welt.ch/von-istanbul-nach-batumi-georgien/ - Categories: Tour Nachdem die türkische Eisenbahn es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Schienennetz und das Wagenmaterial zu modernisieren, erfolgt gegenwärtig die Abfahrt der Züge nach Ankara vom Istanbuler Vorort Pendik auf asiatischer Seite, dafür stehen moderne Hochgeschwindigkeitszüge zur Verfügung, die sich YHT nennen und in nur 4 Stunden ist man in Ankara angekommen. Diese Modernisierung der Bahnanlagen hat mittlerweile auch Ankara erreicht und nur noch diese YHT-Züge fahren derzeit den Bahnhof Ankara an. Busse bringen die Passagiere Richtung Osten in den ca. 50 km entfernt gelegenen Ort Irmak, wo man - bis zum Abschluss der Bauarbeiten - in den Dogu-Express nach Erzurum und Kars einsteigt. Keine Frage, das verkompliziert die Sache und eine Empfehlung lautet, stattdessen einen Bus von Istanbul nach Sarp, dem türkischen Grenzort zu Georgien, oder eben gleich nach Batumi, zu nehmen. Die Busse im Fernverkehr sind im Allgemeinen sehr komfortabel und preiswert. Aber, etwa 300 km südöstlich von Ankara, liegt die Kleinstadt Nevsehir, und diese ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung. Die Rede ist von Kappadokien. Ein absolutes Muss, tausende Felsen haben die abenteuerlichsten und kuriosesten Formen angenommen, Höhlen gebildet, die auch Menschen Zuflucht geboten haben. Man kann hier so richtig in die Landschaft eintauchen und Felsformationen betrachten, die anderswo schlicht gar nicht existieren. In etwa 2 Tagen hat man zumindest die tollsten Felsen und Höhlen gesehen, einen 3. Tag einzuplanen ist sicher nicht falsch. Von hier aus führt der Weg über Kayseri, Sivas, Erzurum und Hopa zurück zur ursprünglichen Route und der georgischen Grenze. Vielleicht 10 km hinter der Grenze liegt die drittgrößte Stadt Georgiens, welche die Bezeichnung Partymetropole des Landes verdient. Das durchaus ansprechende Stadtbild zieht hauptsächlich Besucher aus der Region an, aber vermehrt auch Besucher aus weiterer Ferne. Die ersten Eindrücke, die Georgien auf den Besucher macht, gravieren sich praktisch in die Seele. Georgien befindet sich in einem Wechselbad zwischen Ruinen aus der Sowjetzeit und tadellos renovierten Häusern aus der Gründerzeit, gepaart mit gewagter Architektur mit allem Schnickschnack für Neubauten. --- - Published: 2016-07-11 - Modified: 2016-07-18 - URL: https://um-die-welt.ch/durch-usbekistan-von-khiva-nach-tashkent/ - Categories: Tour Innerhalb der Stadtmauern von Khiva atmet man auf jedem Meter Geschichte ein, mit zahllosen islamischen Bauwerken: Minarette, Mausoleen, Medressen und Moscheen kennzeichnen die Altstadt von Khiva, die im Mittelalter ein Zentrum des Sklavenhandels war. Hier jagt ein Highlight das nächste, alleine die Stadtmauer ist so gewaltig, dass man schlicht sprachlos ist. Die doch recht anstrengenden Bahnfahrten haben sich gelohnt, man wird für alles generös entschädigt. In Usbekistan warten auch noch andere Sehenswürdigkeiten und es mag auf den ersten Blick nicht unbedingt logisch erscheinen, von Khiva, bzw. vom nächsten Bahnhof in Urgench zuerst Samarkand anzusteuern, ehe man Buchara besucht, aber die Fahrpläne helfen dabei, diese Reihenfolge vorteilhaft zu finden. Samarkand repräsentiert einen wahr gewordenen Traum. Der Registan besticht mit seinen drei Medressen Shirdor, Tilla Kari und Ulugbek, die wohl die bedeutendsten Werke islamischer Baukunst in Zentralasien bilden. Mit Worten kann man nicht wirklich beschreiben, wie faszinierend diese Bauwerke sind; man kann nur selbst nach Samarkand reisen, um dies verstehen zu können. Aber Samarkand ist darüberhinaus eine lebens- und liebenswerte Stadt, auch hier legen die Menschen eine herzliche Freundlichkeit an den Tag, die nicht unerwähnt bleiben darf. Buchara ist die nächste Station und hier zeigt der Fahrplan: Die einzige Tagesverbindung mit der Bahn weist ein optimales Timing auf und die 3-stündige Fahrt ist schnell vorbei. Schon alleine die Anzahl an historischen Bauwerken, die Buchara auszeichnen, ist jenseits von gut und böse: 140 Gebäude aus mittelalterlicher Zeit, das ist echt heftig, aber garantiert, der Aufwand, nach Buchara zu reisen, hat sich gelohnt. Bei weniger als 3 Tagen Aufenthalt könnte leicht die Zeit zu knapp werden. Als letzte Station in Usbekistan geht es in die Hauptstadt Tashkent, die zwar nicht so sehr mit historischen Bauten glänzt, aber dennoch ihre Reize aufweist, dazu zählen im weitesten Sinne breite Straßen, die von unerwartet wenigen Fahrzeugen frequentiert werden, das ist etwas, wovon man in Mitteleuropa nur träumen kann. Usbekistan ist außerdem so wohltuend anders, als es im allgemeinen in den Medien und teils auch in Reiseführern dargestellt wird, also wieder etwas dazugelernt. --- ---